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Trotz verspäteten Anpfiffs waren die Hohen Neuendorferinnen pünktlich im Gang. Sie hatten eine gute Anfangsphase und eine frühe Kopfballchance (8.). Richtig optimal schien es zu laufen, als Eva-Maria Gesang nach einer Vorlage von Sandra Sommer zum 1:0 traf (16.). Zwar spielten die Gastgeberinnen noch gefällig, aber keineswegs druckvoll. „Wir haben es versäumt, nachzuwaschen“, ärgerte sich Sven Thoß, der seinen Damen attestierte, dass sie die erste Mannschaft gewesen seien, die er nach einer 1:0-Führung dabei beobachten musste, wie sie praktisch das Spielen einstellte. Dennoch bot sich Liebrecht die Chance zum 2:0, doch statt flach abzuschließen, lupfte sie Gästetorfrau Rentzsch den Ball in die Arme. „Wir sind zu ineffektiv, wenn wir am Drücker sind“, ärgerte sich Thoß. Mit ihren Wechseln sorgten die Gäste für frischen Wind. So holte die erst nach 58 Minuten ins Spiel gekommene Eifler gegen Retkowski einen Foulstrafstoß heraus, den sie in der Schlussminute auch selbst verwandelte. jg

 

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Hohen Neuendorf II – TSV Helgoland 97 13:0 (3:0)

Tore: 1:0 Bluhm (2.), 2:0 Thoms (37.), 3:0 Fischer (42.), 4:0 Koch (46.), 5:0 Konrad (50.), 6:0 Koch (59.), 7:0 Bluhm (62.), 8:0 Thoms (67.), 9:0 Schindler (72.), 10:0, 11:0 Liebrecht (73., 87.), 12:0 Eigentor (88.), 13:0 Mages (89.). Die Hohen Neuendorfer Frauen fegten ihre Gäste gestern Nachmittag vom Platz. „Obwohl der Gegner nur zu acht antrat, taten wir uns ziemlich schwer“, sagt Blau Weiss-Trainerin Steffi Kiehne.

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USV Jena II – Blau Weiss Hohen Neuendorf 1:0 (1:0)

Im zweiten Spiel erlitt der Zweitliga-Absteiger seine erste Saisonniederlage. Der Respekt vor der Bundesliga-Reserve, den Hohen Neuendorfs Trainer Sven Thoß geäußert hatte, sollte nicht unbegründet bleiben. Und auch nicht die Tatsache, dass die USV-Mannschaft mit Christiane Gotte eine Frau mit Torriecher in den eigenen Reihen hat. Sie schoss nämlich gestern Nachmittag das einzige Tor des Tages (15.).

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Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in der Regionalliga der Frauen (3:0 gegen Dresden) tritt der SV Blau-Weiss Hohen Neuendorf am Sonntag, 14 Uhr, beim USV Jena II an. „Die sind für mich der Favorit, weil der Verein einige Spielerinnen an den Verein gebunden hat und diese deshalb sicher zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft hin und her schieben wird“, glaubt Blau-Weiss-Trainer Sven Thoß. Zumal spielt bei den Thüringerinnen mit Christiane Gotte eine kreuzgefährliche Stürmerin (26 Tore in der Vorsaison). Bei den Hohen Neuendorferinnen fehlen Diana Liebrecht (arbeitsbedingt), Janine Neue, Victoria Targatz (beide verletzt), Liza Grimske (II. Mannschaft) und eventuell Nicole Hansen. Vermutlich rückt Charline Pantelmann in die Anfangsformation, Rebecca Gabriel sitzt auf der Bank. sb

 

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Blau-Weiss Hohen Neuendorf – 1. FFV Erfurt 3:0 (2:0)

Trainer Sven Thoß bleibt maßvoll: „Man kann nicht erwarten, nur weil wir aus der 2. Liga kommen, dass wir jetzt die Überflieger der Staffel werden.“ Entsprechend zeigte er sich mit dem 3:0 auch zufrieden, wenngleich längst nicht alles nach Plan, und schon überhaupt nicht nach Wunsch lief. „Wir sind noch nicht bei 100 Prozent, werden aber immer besser“, zeigt sich Thoß als Optimist.

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