...nur den Namen gibt es noch nicht
Bis Weihnachten sollte die „T-Frage“ bei der Frauen-Mannschaft des SV Blau-Weiss Hohen Neuendorf (2. Bundesliga) geklärt sein. Lutz Kiehne, Vorsitzender des Vereins, gab Stefan Blumberg einen Einblick über den Stand der Dinge in Sachen neuer Trainer.
MAZ: Seit dem Rücktritt von Martin Schalow Ende Oktober als Trainer des Frauenteams übernahm Michael Roßbach diese Aufgabe kommissarisch. Wird er noch länger im Amt bleiben oder können Sie einen Nachfolger präsentieren?
Lutz Kiehne: Michael Roßbach bleibt bis auf Weiteres Trainer. Die Mannschaft arbeitet gern mit ihm, umgekehrt ist das auch der Fall. Außerdem haben wir nach der verkorksten Hinrunde zuletzt zwei Siege in der Statistik zu stehen.
MAZ: Gibt es dennoch die Bemühung von Vereinsseite, einen neuen Coach zu engagieren?
Kiehne: Die gibt es, denn klar ist, dass „Mickey“ nur bis zum Saisonende zur Verfügung steht. Ich gehe davon aus, dass wir in einigen Tagen den „Neuen“ präsentieren können.
MAZ: Was heißt das? Wird er präsentiert mit Blick auf die neue Saison oder soll er schon früher einsteigen?
Kiehne: Es ist unsere Absicht, ihn so schnell wie möglich zu integrieren. Das heißt in erster Linie, dass er Michael Roßbach zur Seite gestellt wird. So kann er sich an die Mannschaft gewöhnen und die Mannschaft an ihn. Wir möchten uns gern ansehen, wie es läuft. Wenn es gut funktioniert, hat er die Option darauf, unsere Mannschaft in der neuen Saison als Trainer zu führen.
MAZ: Wer ist es?
Kiehne: Das werden wir erst kundgeben, wenn die Unterschrift gesetzt ist.
MAZ: Wonach sind Sie bei der Suche gegangen?
Kiehne: Die Verpflichtung soll natürlich ein strategischer Schritt sein. Das heißt: Wir müssen ab der kommenden Saison einen Trainer mit A-Lizenz vorweisen können. Wir könnten zwar unsere Leute auch zum Lehrgang schicken, aber das kostet Zeit. Der Neue wird also eine A-Lizenz haben.
MAZ: Wird es in der Mannschaft Veränderungen geben?
Kiehne: Nein, die Mannschaft bleibt so zusammen.








